1. | Autor: Ehemaliger ManiacDatum: 23.12.2009 | 07:53:53 

du kennst ja meine Ansichten über das Verfassen solcher Beiträge. Das müssen wir nicht nochmals diskutieren. Also habe ich mir die Fotos betrachtet. Das geht schneller. 70er Style, incl Riesenkopfplatte und Verstimmungsgarantierende Billigblechmechaniken, also das minderwertigste, was je unter dem Namen Fender angeboten wurde, 3 Punkt Neck Plate, sehr unbeliebt, Classic Tremolo, sicherlich Guss, Scalloped Fingerboard, wers braucht, anscheinend Blindspule in der Mitte, Quarter Pounders, um Gottes willen, auf denen bin ich mal sitzengeblieben, usw.. Zu erwartender Sound: kein typischer Strat Ton möglich, arge Sustaineinbussen, dünn und matt. Aber das macht ja nichts, wenn man mit simplen Klassikeinlagen gewürzte wilde Sachen mit 300PS Distortion fährt, da klingen alle Gitarren gleich. Preis unter 1000€. Das ist OK! Fragt sich nur, ob der Name Blackmore noch so bekannt ist, dass man auch genügend Kundschaft hat. Da habe ich so meine Zweifel.


  2. | Autor: FensonDatum: 25.12.2009 | 14:46:56 

@dodona: ... deswegen doch auch der einleitende Hinweis, den schon ein anderer GM geflissentlich ignoriert hat und sich wegen der Überlänge entspr. ausgelassen hat. Was die Qualitäten dieser Gitarre anbelangt, so kann ich nur bescheiden darauf hinweisen, dass diese Gitarre in einem einschlägigen Test eines bekannten Fachmagazins mehr als gut weggekommen ist (was übrigens auch für die Wiederauflage made in Mexico gilt). Kein typischer Strat-Ton möglich? Dünner matter Ton? Arge Sustaineinbußen. Mein Gott, wo hast Du Dein Wissen her? Aus der Mülltonne? Selten lag jemand mit der Einschätzung einer Gitarre so daneben wie Du bei der Ritchie Blackmore Stratocaster limited Edition. Wer mit dieser Gitarre und diesen PUs keinen typischen Strat-Sound hinbekommt, der wird auch mit einer US-Standard Strat keinen Strat-typischen Sound hinbekommen und der wird erwartungsgemäß auch mit solch einem Griffbrett seine Probleme haben. Das lässt sich auch damit nicht kaschieren, dass man dieser Gitarre keinen Strat-typischen Sound und ein angeblich nicht vorhandenes Sustain bescheinigt, ohne sie jemals in der Hand gehabt, geschweige denn gespielt zu haben und wir dürfen sicherlich davon ausgehen, dass das so schnell auch nicht passieren wird. Wer einem SEYMOUR DUNCAN Quarter Pound einen dünnen, matten, nicht Strat-typischen Ton attestiert, dem trau ich auch zu, dass er Lack säuft und behauptet, Michael Schuhmacher könne nicht fahren. Mit Deiner Aussage zum Sound hast Du Dich endgültig ins Experten-Abseits katapultiert, Du "Experte". Überhaupt: Das Festmachen der Qualität an der Preisgrenze 1.000,- € (darunter ist Murks, darüber wird es langsam interessant) ist mit Verlaub dermaßen infantil, naiv und unqualifiziert, dass ich mich den Vedachtes nicht enthalten kann, dass keine Deiner Gitarren (die bis dato noch niemand hier gesehen hat) unter 1.000,- Euro, ach was sag ich da, unter 1.500,- € oder sogar 2.000,- € gekostet hat, was mich für Dich zwar freut, aber im Grunde nichts beweist (bestenfalls, dass Du Geld hast). Dennoch habe ich das ungute Gefühl, dass ein Großteil derer, die hier aktiv mit der Präsentation ihrer (überwiegend unter 1.000,- € teuren) Gitarren mitspielen, Dich spieltechnisch auf ihren "minderwertigen" Billigprügeln ziemlich alt aussehen lassen würden. Woran liegt das? Weil hier und woanders Deinerseits nur gebräbelt und nichts bewiesen wird? Mach doch mal Nägel mit Köpfen und lass die Katze aus dem Sack, anstatt hier Dinge loszulassen, die jedweder Grundlage entbehren. Sag uns doch endlich mal wer Du bist und zeig was Du hast. Natürlich war - ich betone WAR - die 3-Punkt-Halterung ein Problemfall bei FENDER. Dieses Problem haben aber weder die 70s Reissues aus Mexico, noch die Blackmore Strat aus Japan, noch die Blackmore Strat aus Mexico. Die Mechaniken arbeiten tadellos und entsprechen denen, die FENDER damals (Anfang der 70er Jahre) verbaute. Das ist ein Signature-Instrument auf der Grundlge eines 70er Jahre Originals und da werden soweit möglich die Vorgaben und individuellen Modifikationen des jeweiligen Gitarristen umgesetzt, der dieser Gitarre den Namen gab - Ritchie Blackmore. Dieser Gitarrist polarisiert, keine Frage. Was ebenfalls außer Frage steht, ist sein Können an der Gitarre, seine Spieltechnik. Ich denke, da sind wir beide und viele andere mit uns meilenweit von entfernt. Und was den Bekanntheitsgrat anbelangt: mag sein, dass Blackmore seine besten Tage hatte, als Du noch nicht mal ein geiler Gedanke warst, aber er ist als prägender Gitarrist (der weitaus mehr drauf hat, als bekannte auf 4 Tönen aufgebaute Riffs) immer noch so präsent, dass ihm FENDER sein mittlerweile 4. Signature-Modell spendiert hat (und das sicher nicht getan hätte, wenn sich mit dem Namen Blackmore kein Geld verdienen ließe) und auch ENGL sich berufen fühlte, ihm einen Signature Amp zu schneidern, der ebenfalls hervorragende Kritiken einheimste. Kann jetzt aber sein, dass dieser Amp Deinen Ansprüchen aus noch nicht bekannten Grün


  3. | Autor: FensonDatum: 27.12.2009 | 11:51:29 

Fortsetzung @dodona: In der Mitte ist bei diesem Modell gar keine Spule - Blackmore spielt nur Neck- oder Bridge-PU. Er hat bei seiner Gitarre meines Wissens eine gegenläufig gewickelte Spule eingebaut, um das Single-Coil-Brummen zu minimieren. Das Tremolo entspricht aus Kostengründen mit Sicherheit nicht mit dem Tremolo in Blackmore´s Strat, zumal nicht jeder mit dem Trem so agiert, wie es Blackmore tat/tut. Sustain - seit wann wird Blackmore mit Sustain assoziiert? Seit wann besticht eine Stratocaster bzw. Blackmore´s Sound durch Sustain? Eine EPIPHONE Firebird hat mehr Sustain, eine KRAMER hat mehr Sustain, viele andere Gitarren haben mehr Sustain. Diese Gitarre ist aber nicht Sustain-fixiert, hat aber dennoch genügend davon. Du würdest einem Rolls Royce wahrscheinlich auch noch mangelnde Sportlichkeit bescheinigen. Sustain - darum ging es mir beim Kauf doch gar nicht. Ich suchte eine gute FENDER Strat und die hier sagte mir in vielen Bereichen, nicht nur klanglich, zu. Mit mittlerweile über 20 unverbasteltenen FENDER Stratocastern (Werksmodelle) musst Du mir nicht erzählen, dass die Blackmore Strat einen dünnen, matten, nicht Strat-typischen Ton liefert. Welche Stratocaster liefert denn DEN Stratocaster-Sound? Du weißt vielleicht, wie eine Stratocaster aussieht und Du glaubst zu wissen, wie eine Stratocaster klingen muss, aber - mit Verlaub - Du hast von Stratocastern so viel Ahnung, wie eine Kuh vom Rückenschimmen. Da könnte mir der Blinde auch was von der Malerei erzählen oder der Taube was von der Musik. Hätte ich vom Kauf dieser Gitarre Abstand genommen, bloß weil mir einer wie Du, der diese Gitarre noch nie in der Hand hatte, an den Haaren herbeigezogene, spekulativ konstruierte und durch nichts als Nichtahnung belegte Gegenargumente um die Ohren haut, hätte ich einen stumpfen Pfeil im Kopf gehabt haben müssen. Geh mal auf die Blackmore-Strat Präsentation von GM Schroeder (der trauert dem gleichen Modell noch heute nach) und erzähl ihm den gleichen Stuß von wegen kein Strat-typischer Ton, matter und dünner Klang etc. - für den ist Weihnachten dann gelaufen, garantiert. Und bevor Du Dich hier wieder zu Wort meldest - zeig was Du hast, damit ich Dich ernst nehmen kann. Ansonsten muss ich an Dir zweifeln.


  4. | Autor: Ehemaliger ManiacDatum: 29.12.2010 | 10:46:29 

  5. | Autor: FensonDatum: 31.12.2010 | 08:27:34 

@Spätzünder: Danke für den Tipp. Es gibt solche Bücher auch zur Aufpolierung des Selbstbewusstseins, nur halte ich nichts davon, irgendwo abgelesene Phrasen runterzuleiern, bis dass irgendwann offensichtlich wird, dass das antrainiert ist. Entweder man hat das Zeug, seine Meinung zu vertreten oder man hat es nicht und muss erst in einem Buch nachlesen, wie man auf was auch immer reagiert. Wer erst in einem Buch nachlesen muss, wie er auf eine Meinung, eine Aussage oder einen Text reagieren soll oder mit Hilfe eines Buches den Aussagegehalt einer Meinung, einer Aussage oder eines Textes analysieen will/muss, dem ist meiner Meinung nach nur schwer zu helfen, zumal damit nicht ansatzweise bewiesen ist, dass der betreffende mehr Ahnung von einem Thema hätte. Ich nehme für mich keinesfalls in Anspruch, zu einem Thema alles zu wissen und bin begierig, Hintergrundinfos zu bekommen - egal, ob sie meine Meinung wiederspiegeln oder nicht. Gegen kontroverse Meinungen ist ja auch gar nichts einzuwänden, ganz im Gegenteil, das erweitert den Horizont.