1. | Autor: fipsingDatum: 24.06.2010 | 21:14:06 

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen das du Spitzen Fotos gemacht hast. Die Ausschnitte und die Beleuchtung sind einwandfrei. Auch in diesem Bereich wird es schwierig werden deinen hohen Anspruch in Sachen Qualität einzuholen. Es spornt aber auch an seine eigenen Gallerien zu verbessern. Ich werde mich jetzt noch mehr anstrengen um einigermassen in die Nähe meines Gallery Lehrers zu kommen.


  2. | Autor: FensonDatum: 30.06.2010 | 21:53:11 

@fipsing: Das ist ja das Schöne. Ist wie der Kölner Dom - der wird auch nie fertig. Die einzelnen Galerien sind immer verbesserungsfähig - ein neues Foto, ein geänderter Kommentar, eine Textkorrektur, neue Infos zum Modell. Bessere Fotos sind bei mir auf jeden Fall ein Thema. Für sooo gut halte ich die Fotos gar nicht, zumal die Kamera im Schärfenbereich noch ein wenig "zickt". Das liegt aber nicht an der Kamera, sondern eher an mir. Da ich noch kein Makro-Objektiv habe und der Makro-Bereich mit dem 18-55 mm Werkobjektiv eingeschränkt ist, muss ich mir einstweilen so behelfen, dass ich das gespeicherte Foto in der Kamera beschneide, was natürlich zu Lasten der Schärfe geht. Aber unter den gegebenen Umständen bin ich mit den Ergebnissen ganz zufrieden. Was mir insgesamt noch abgeht, sind wirklich gute Full-Size-Aufnahmen. Da geht es nicht nur um die Frage, ob liegend, stehend oder hängend abgelichtet, sondern auch um den Hintergrund oder die eine oder andere Beigabe, die aber nicht ablenken bzw. zu viel Unruhe ins Bild bringen darf. Gitarre im Sand oder in einem sonnendurchfluteten Raum wie unmittelbar nach einer beendeten Session, halt ein wenig Stimmung, natürliches Licht nutzen. Ich weiß, dass ich da in Einzelfällen wirklich gute Ergebnisse zustande gebracht habe (z.B. bei der BLADE TC-1 oder der JOHNSON JP-LPF-CT), aber ich wüsste sie jetzt nicht auf Anhieb zu reproduzieren. Gott sei Dank kann man bei der Digitalfotopgrafie ja auf Teufel komm raus experimentieren. Ideen wären schon einige da. Nur mach ich das mit einer erfolgreich, will ich es für alle anderen auch und dann wird es haarig. Wer schleppt mir fast 90 Gitarren von der 4. Etage ohne Fahrstuhl an die jeweiligen Locations und wieder zurück? Eben. Für die Purple-Galerie werde ich die betreffenden Gitarren aber wohl mal zusammen aus der Bude schaffen und zusammen mit dem Bike ablichten. Wird aber noch ein Weilchen dauern.


  3. | Autor: fipsingDatum: 01.07.2010 | 14:49:03 

@Fenson: Zur Beleuchtung gilt immer noch mein Tipp mit dem keinen Schirm bei Amazon und einer Tageslichtlampe/Birne. Vor allem bei Detailfotos ein nützliches Hilfsmittel. Tiefenschärfe immer bei kleinster Blendenöffnung (grösste Zahl der Blende) und der entsprechenden Zeit (Zeitautomatik). Bei gewünschter Unschärfe einfach nur die Blende öffnen (kleinere Blendenzahl) und du erhältst diese gewollt


  4. | Autor: fipsingDatum: 01.07.2010 | 14:50:45 

@fipsing: Es muss heissen " dem kleinen Schirm". Tiefenschärfe ist ein Begriff für endlose Schärfe (Entfernung der Objekte).


  5. | Autor: LukatherDatum: 30.06.2010 | 19:20:43 

Hallo Fenson, Mitte der 50-57 ersetzten 3 Humbucker die 2 "Single Coils". Das Bigsby war optional erhältlich. Aufgrund der flachen Bünde wurde die Custom Black Beauty auch häufig "Fretless Wonder" genannt. die Custom hatte auch entgegen der damaligen Gold Top ein Ebony Board. Die Gold Top bekanntlicherweise ein Rosewood. Bestimmt wäre solch eine Custom eine Bereicherung für Deine Sammlung. Ich würde jedoch aus Historischen Gründen die Black Beauty mit P90 und Bigbsby vorziehen. Diese gibt es ja als 55er Custom Historic. Grüße Olli


  6. | Autor: FensonDatum: 30.06.2010 | 21:33:57 

@Lukather: Historisch betrachtet vollkommen korrekt. Der Reiz des 57er Modells mit 3 PUs und Bigsby liegt für mich darin, dass eine ´Black Beauty´ für mich schon immer das Modell mit Goldhardware und Humbucker war. Das ist wie bei einer 50s Strat - die würde ich wenn möglich vorzugsweise immer in 2 Tone Sunburst nehmen. Ich habe da meine klaren Vorstellungen. Hinzu kommt, dass ich das BB-Modell mit 3 PUs + Bigsby von EPIPHONE besitze, was ein wunderbares Pendant zum Origianl wäre. Desweiteren habe ich ein Poster von GIBSON, auf welchem exakt dieses Modell abgebildet ist. Der Begleittext liest sich wie folgt: "Guitars of this class deserve an amplifier to match". Gemeint ist selbstverständlich ein GIBSON-Amp. Den werde ich mir aber mit Sicherheit nicht kaufen. Wäre schon irre genug, sich eine teure Gitarre zuzulegen, weil man ein Post hat, auf welchem sie abgebildet. Das alleine wäre selbstverständlich auch nicht der Grund. Mit Sicherheit ist es eine Gitarre, die eigentlich kein Mensch braucht - auch nicht als Les Paul. Aber dieses Modell hat was. Grundsätzlich spricht aber auch absolut nichts gegen das Reissue-Ur-Modell, zumal ich eh auf die P-90 stehe und noch keine Gitarre mit dem besagten AlNiCo-Pickup in der verbauten Form habe. Von daher durchaus reizvoll.


  7. | Autor: LukatherDatum: 30.06.2010 | 21:54:33 

Hallo Fenson, da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn man seine klaren Vorstellungen hat, geht nichts daran vorbei. Geht mir genauso. Ich bin ein absoluter Les Paul Fan und das schon seit ewigen Zeiten. Aber ich hatte noch nie eine Custom oder ähnliches. Ich mag nur Standards. Von meinemn Mädels sind mir nur noch 4 ausgewählte Standards geblieben. Hinzu wird noch eine neue "alte" kommen. Aber da muss ich erst noch en wenig Geschick und Fingerspitzengefühl walten lassen müssen. Mal sehen. Bei mir kommt noch dazu, dass ich immer wieder irgendwelche Gitarren verkaufe, weil sie mir leid tun. Ja wirklich. Ich habe sie nur zu Hause und nicht auf der Bühne und spiele sie dementsprechend auch weniger. So gebe ich sie meistens wieder in gute Hände ab. Zurück bleiben immer meine Lieblingsgitarren. Grüße


  8. | Autor: FensonDatum: 30.07.2010 | 19:14:15 

@Lukather: Es gab Zeiten, da konnte ich mit GIBSON bzw. einer Les Paul überhaupt nichts anfangen. Meine Lieblingsgitarristen waren überwiegend Strat-Spieler. Irgendwann führte dann aber kein Weg an einer GIBSON Les Paul vorbei und die Krönung dieses Weges ist entweder eine sautaure 58er oder 59er Standard Reissue oder eben eine Custom. Von einem 58er/59er Original wagt man ja noch nicht mal zu träumen. Also träumt man von dem, was irgendwann erreichbar scheint. Man kann alles im Leben verlieren, aber niemals seine Träume und seine Selbstachtung. Hast Du das nicht mehr, hast Du gar nichts - egal wie viele Les Pauls im Ständer stehen oder an der Wand hängen. Also träume ich ein wenig von einer schwarzen Les Paul Custom ´Black Beauty´ mit 3 Pickups + Bigsby. Ein Gitarrenverkauf hat bei mir IMMER einen nachhaltig fahlen Beigeschmack. Rückblickend betrachtet habe ich mich bei jedem einzelnen Verkauf gefragt, warum ich sie eigentlich verkauft habe. Einen Gewinn habe ich nicht gemacht, die Gitarre war nicht schlecht, das Geld habe ich im Grunde gar nicht gebraucht. Wozu also der Verlauf? Manchmal versteht man sich selber nicht.


  9. | Autor: fipsingDatum: 07.08.2010 | 20:39:34 

Kleiner Tip zum Scharf stellen bei nicht kontrastreichen Motiven wie bei dem Foto der Rückseite. Autofocus hat hier keine reele Chance sich auf ein Motiv einzustellen da keine markante Linie vorhanden ist. Wenn du ein Staiv benutzt geht das ganz einfach. Die Kamera ausrichten und vor dem Foto ein Stück Ppapier mit Linien, einen Kamm oder was kontrastreiches auf den Punkt legen den du scharf haben willst. Jetzt kann der Autofokus reagieren, aber auch bei manueller Schärfe geht es so einfacher. Nach dem Scharf gestellt wurde kannst du das Bild auslösen, am besten mit grosser Blendenzahl (kleine öffnung) um eine hohe Tiefenschärfe zu erreichen. Die restlichen Bilder, ich denke mit der neuen Kamera sind klasse geworden, Gratulation. Das die Gitarre auf meiner "Ich weiss 2011 nicht was?" Liste steht kannst du dir sicher denken. Pekri69 meinte allerdings wenn ich mich für ein Thema entscheiden muss sollte ich mich auf Duesenberg einschiesse, auch keine schlechte Idee. Die Imperial oder die Starplayer TV liegen mir denke ich auch, konnte beide schon spielen und war Hin und Mit. Alleine die Verarbeitung bei den Duesen ist ein Traum.


  10. | Autor: FensonDatum: 08.08.2010 | 10:25:49 

@fipsing: guter Tipp, wobei es bei dem Foto der Rückseite weniger um die Rückseite mit ihren Konturen ging, sondern um die Spiegelung des Lackes. Mit DUESENBERG bin ich auch nochn nicht durch. Ich könnte mir durchaus den Erwerb von zwei bis vier weiteren DUESENBERGs vorstellen. Aber alles zu seiner Zeit.


  11. | Autor: FensonDatum: 08.08.2010 | 10:26:00 

@fipsing: guter Tipp, wobei es bei dem Foto der Rückseite weniger um die Rückseite mit ihren Konturen ging, sondern um die Spiegelung des Lackes. Mit DUESENBERG bin ich auch noch nicht durch. Ich könnte mir durchaus den Erwerb von zwei bis vier weiteren DUESENBERGs vorstellen. Aber alles zu seiner Zeit.


  12. | Autor: zzrain42Datum: 15.12.2011 | 11:12:15 

By the way : Eben hab ich grade dieses Prachtstück von Gitarre betrachtet, und dabei festgestellt, das sie drei feine Linien im Binding auf der Front hat. Witzig, meine von manchem schon benannte "China-Kracher" Gitarre aus Fernost, diese schwarze Les Paul Kopie mit den drei Pickups, hat das auch. Gugg mal in die Galerie, hab ich exakt dokumentiert damals. Ich bin echt baff.


  13. | Autor: FensonDatum: 15.12.2011 | 16:40:29 

@zzrain42: Es hat ja niemand behauptet, die Chinesen hätten in allen Belangen schlecht/schlampig kopiert. Es stellt sich allerdings die Frage, ob das Binding bei Deiner Gitarre ebenfalls 7-lagig ist, oder ob das anders gemacht wurde, z.B. die Streifen nur aufgemalt wurden. Selbst wenn die Streifen nur aufgemalt sein sollten, dann haben sie es gut gemacht. Die Chinesen machen ja einiges optisch ganz gut und vor allem billig, aber wenn man mal ins Detail geht, dann ... . Manchmal bin aber auch ich (positiv) überrascht, was die Chinesen für wenig Geld machen (können). Da bleiben dann wieder fast mehr Fragen, als Antworten. Das Binding bei Deinem "China Böller" ist fast sauberer ausgeführt, als bei meinen beiden Korea EPIPHONEs. Ungeachtet dessen wird das Binding aber den wohl unmaßgeblichsten Einfluss auf den Sound einer Gitarre haben und den toppt bei der Custom hier so schnell nix aus Fernost. Die hebt sich sogar noch von einer normalen GIBSON Custom BB ab. Muss wohl daran liegen, dass sie mal als Endorser-Instrument gedacht war. Nimm das aber ruhig mal als Kaufempfehlung.


  14. | Autor: fipsingDatum: 02.02.2012 | 17:08:12 

Mir ist gerade eingefallen das der Gitarrist in meiner ersten Band fast solche ein Modell gespielt hat. Die Klang wirklich genial, wie auch der Spieler vom Feinsten war. Jetzt kommt aber das grosse ABER. Das war nämlich keine Gibson sondern eine Höfner, schätze sogar aus den Sechzigern. Ich bin zwar vergesslich aber an den Klang über seinen alten AC30 habe ich noch im Gehör und das war erste Sahne


  15. | Autor: fipsingDatum: 02.02.2012 | 17:10:19 

War nur eine kleine Kurzgeschichte von mir, das war aber so eine schöne Zeit das ich sie an dieser Stelle loswerden wollte. Die war optisch fast identisch, ich denke sogar mit Gold Hardware. Das ganze noch mit dem AC30, eine schöne Erinnerung.


  16. | Autor: FensonDatum: 02.02.2012 | 18:02:12 

@fipsing: Ob ein AC30 das Nonplusultra für eine Les Paul Custom ist, weiß ich nicht. Ich mag z.B. den warmen Clean Sound eines FENDER-Amps sehr gerne und es gibt welche, die vertreten die Ansicht, dass GIBSON und FENDER-Amp gar nicht ginge. Genug GIBSON-Gitarristen schwören auf diese Kombination. VOX AC30 und GIBSON Les Paul Custom mag auch funktionieren. Ich weiß nur, dass das tierisch laut werden kann. Bei diesen Edel-Les Pauls mag ich aber lieber den Clean Sound, weil Krach machen kann ich mit jedem Brett, aber diesen Clean Sound bekommst Du längst nicht mit jeder Gitarre hin. Die EPIPHONE Firebird Studio, die Du verkauft hast, hat übrigens eine Menge davon ;-)