PRS 513 MT


Arbeiten wir nun auch mal mit Hashtags um die Attribute meiner Gitarre zu betonen:

#2011 #PRS 513 MT #Black Gold #Carved Quilted Maple Top #10-Top #Hand-Wiring #No PCB #Autographed by Paul Reed Smith #Autographed by Greg Koch


... Zuwachs! Zufälle führen manchmal zu schönen Ereignissen. Es war etwas Geld im Haus, das eigentlich für das andere Hobby vorgesehen war (Mountainbiken). Ich hatte bei einem großen Videoclip-Anbieter ein paar Gitarren-Clips angeschaut, u. a. von Dave Weiner (u. a. Steve Vai Band) Er spielte sein Riff-der-Woche auf einer PRS mit 5 Singlecoils. Das fand ich sehr interessant, Nach ein bisschen Recherche beim deutschen Importeur fand ich sehr schnell das Gitarrenmodell 513. Aha, 5 Singlecoils, die jeweils zwei auf Neck- und Bridgeposition sind auch als Humbucker schaltbar. Ein bisschen weiter gesurft und Testberichte zu der Gitarre gefunden und natürlich auch ein paar Demo-Videos.
Die Preise in Deutschland waren schon ein wenig... gesalzen. PRS hat nun mal den Nimbus von Gitarren für Anwälte und Zahnärzte - wobei Radiologen bei den Medizinern die Verdienstspitzenreiter sein sollen. Ich gehöre weder zur einen noch zur anderen Berufsgruppe.

Wie dem auch sei, es deutete sich immer mehr an, dass ich mir eine neue Gitarre kaufen wollte statt ein neues MTB.

Also bei ebay geschaut. Ein paar nette Angebote in den USA, aber ich wollte lieber direkt bei einem US-Händler kaufen. Daher auf die PRS-Homepage gesurft und eine Auswahl an Händlern festgelegt, bei denen ich auf deren Seiten nach Angeboten schauen wollte.

Mir schwebte auf alle Fälle eine 513 mit 10-Top-Ahorndecke vor, der Farbton sollte entweder braun oder honigfarben sein.
Die meisten Angebote waren aber flamed und haben mir vom Grundlack der Rückseite nicht gefallen (rot).

Auf der homepage von Wildwood Guitars in Colorado waren zwei 513 mit 10-Top-Decke in carved quilted maple im Farbton Black Gold verfügbar. Bildergalerie bestaunt und unsterblich verliebt.
Anfrage nach dem Preis. Antwort.
- Was? Der Retailprice von PRS liegt doch bei 5575 USD. Ist die Gitarre denn neu?
- Ja, Baujahr 2011 (22.08.2011).
- Wahnsinn. Lieferung nach Deutschland?
- Ja.
- Bezahlung per paypal möglich?
- Hm, Prüfung, eigentlich bank-wire bei Erstbestellung!
- Shit, bitte nochmal prüfen!
- Okay, ich frage den Chef!
Banges Warten.
- Passt scho mit paypal!
- Super.
- Anzahlung für schwerere der beiden Gitarren (8.23 lbs, also ca. 3,73 kg) überwiesen. Dann den Rest. Lieferung per UPS Int Express. Paket-Tracking. Gebannte Verfolgung der Strecke. Airport Philadelphia.
Anruf von UPS, Abfrage zur Zollabfertigung.
Gitarre ist in Köln.
Nächster Ort Iserlohn. Iserlohn? Ich wohne aber in Bayern. Über Tracking folgende Anzeige: Falsche Postleitzahl. Die Farbe wich aus meinem Gesicht.
Oh, nein! Gitarre kommt nicht mehr Freitag an.
In USA nachgefragt, welcher Honk bei der Postleitzahl einen Zahlendreher der ersten beiden Zahlen verursacht hat.
- UPS war´s!
- Grrr!
- Naja. Ein Wochenende ohne die sehnsüchtig Erwartete musste überbrückt werden.
Irgendwann war die Gitarre im nächstgelegenen UPS-Depot. Auslieferung. Nachnahmegebühr für Einführumsatzsteuer und Zoll bezahlt.

Da war nun der Karton. Öffnen. Gitarrenkoffer drin. Alles ohne Beschädigung. Koffer auf: da lag sie vor mir... Wow. Endlich mein.

Risiken gab es viele, im Wesentlichen waren meine Sorge ein Transportschaden und, dass mir das Halsprofil Pattern Regular nicht passt (ich habe ein solches Modell in Deutschland nicht mal angetestet, geschweige denn überhaupt eine PRS). Den Händler habe ich jedoch als sehr seriös empfunden, da hatte ich keine Sorge. Ich wurde nicht enttäuscht und bereue auch nicht, diese Gitarre blind in den USA gekauft zu haben.

Zum Klang: das besondere sind die 5 Singlecoils, die durch die Schaltung insgesamt 13 unterschiedliche Sounds ermöglichen und somit sowohl grob gesagt Strat als auch Paula vereinen. Über das bereits angesprochene Clip-Portal gibt es einige Beispiele. Daher spare ich mir weitere Ausführung. Das Halsprofil ist bezogen auf die Breite in etwa so wie bei meiner Fly, die D-Form ist aber ausgeprägter.
Die Ergonomie ist top, die Gitarre schön ausbalanciert und vom Gewicht her erscheint die Gitarre leicht.

Neben den Soundmöglichkeiten hat mir aber vor allem die Optik dieses Instruments die Stimme verschlagen. Black Gold, 10-Top Wölkchen-Ahorndecke
Hach... meine erste PRS.

Sterile technische Angaben:
-5x 513 Singlecoils
-Palisander Griffbrett
-22 Bünde
-Mahagoni-Korpus
-Carved Quilted Maple 10-Top
-Black Gold
-eingeleimter Mahagoni-Hals
-5-Weg Schalter für die Pickup-Anwahl
-3-Weg Schalter für Singlecoil-, leistungsreduzierter (Medium-)Humbucker-, Voll-Humbucker-Sound.
-1x Mastervolume-Poti
-1x Mastertone-Poti
-PRS-Vintage-Tremolo, chromfarben
-PRS Phase III Locking Mechaniken, chromfarben
-Mensur: 25 1/4
-Finish: V12

Auszug von der PRS-hp: [Zitatanfang]
- 513 Pickup System (patents applied for)
- 5 single coil pickups/13 sounds
- Volume control, tone control
- 5-way blade pickup selector
- 3-way blade tone selector - heavy humbucking, clear humbucking, single coil

3-WAY BLADE TONE SELECTOR
Down - Heavy humbucking
Middle - Clear humbucking
Up - Single Coil

5-WAY BLADE PICKUP SELECTOR
the 5-way pickup selector remains the same in all 3 modes
Position 1: Treble Pickup
Position 2: Treble and Middle
Position 3: Middle
Position 4: Middle and Bass
Position 5: Bass Pickup [Zitatende]

Eine kleine Überraschung gab es dann doch noch: Es hat ein paar Tage gedauert, bis mir aufgefallen ist, das der beigefügte Tremoloarm nicht für ein Rechtshändersystem, sondern für eine Linkshändergitarre war. Die 513 gibt es aber in der Serie nur als Rechtshänderversion. Also eine email nach Colorado geschrieben. Man versicherte mir, dass die Gitarre unbespielt war und für die Photos, die auf der Händlerhomepage abgelegt sind - die wirklich immer tipp-top sind - der Tremolohebel bei PRS nie montiert wird, der Fehler läge bei der Endkontrolle von PRS selbst. One in a million. Ich habe vorgeschlagen, dass man zur Kompensation einen 513 E-Fachdeckel auf der NAMM von Paul Reed Smith himself signieren und mir zu schicken solle. ... ich warte immer noch. Wie dem auch sei: selbst ist der Nicht-Ingenieur: Festes Schuhwerk an die Füße, den Hebel in ein Küchenhandtuch eingewickelt und vorsichtig über eine Treppenkante zu einer Rechtshänderversion mittels Körpergewicht gebogen.

[Edit] Ich habe mir für die Recherche eines seriösen Angebots bzgl. PRS in den USA natürlich Zeit gelassen. Es gab Händler, die den offiziellen Retail-Preis verlangt und bekommen haben (z. B. Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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andere lagen bei USD 3322,- oder 3320,- (z. B. Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Bei meinem Händler stand gar kein Preis, daher meine Preisanfrage. Das Angebot lag deutlich unter den anderen. Auf meine Nachfrage, warum sie diesen Preis anbieten und nicht den offiziellen Retail-Preis gab man mir zur Antwort, dass PRS den Händlern durch die UVP eine ordentliche Gewinnspanne ermöglicht. Wildwood würde aber nach der vorherigen Preisvorgabe einkaufen und diesen Vorteil auch an den Kunden geben.
Aufgrund der sehr positiven Erfahrung würde ich auch zukünftig eine Gitarre wieder bei Wildwood in Colorado ordern, allein die Präsentation des Sortiments lohnt sich schon als Vergleich zu den zwei großen Musikalienhäusern aus NRW und BY (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Und Joe Bonamassa kauft dort auch ab und an ein, weil die sehr viel Vintage-Krams haben...

[Edit] Klangerlebnis:
Vom Sound her gefällt mir ganz besonders der mittlere Singlecoil der Gitarre (ist bei allen drei Wahlmöglichkeiten der Pickup-Konfiguration SC, Clear-HB oder Full-HB ein alleinstehender SC) mit einem Verstärker auf crunch-Stufe. Sehr ausgewogener Klang.
Überhaupt ist das Sustain eine Wucht. Aber die Gitarre kann alles: clean, crunch, (heavy)-distortion.
Schade finde nur, dass lediglich das PRS Mark Tremonti-Modell ein unterfrästes Tremolo hat. Müsste halt bei nächster Flut auf dem Konto noch eine Tremonti her, wenn es mir als absolut wichtiges Feature erscheint...

Noch ein paar Worte zum Halsprofil und zur Haptik: Ein Wechsel zur Rudvog oder Fly findet gegenwärtig sehr selten statt (das kann man sich vielleicht denken). Beide Gitarren haben ein sehr flaches Halsprofil. Bei der Rudvog ist das Greifgefühl ja noch sehr hölzern, der Hals der Fly fühlt sich richtig nach Plastik an... Sollte ich jahrelang auf einem mir nicht passenden Hals gespielt haben?!

[Edit 01 apr 12] ... man sehe es mir nach, ich verspürte den Drang, neue Bilder zu machen.

[Edit 19 apr 12] ... seit mehr als einem halben Jahr wird die PRS gespielt. Keine Reue :-) Sie hat zwar schon eine winzige Kerbe an der linken oberen der Kopfplattenkante, weil der Kofferdeckel schneller zuklappte als die Gitarre richtig drin lag. Immerhin besser als mit einer Gürtelschnalle der Korpusrücken zu pflügen.
Im cleanen Kanal gefallen auf alle Fälle die Zwischenpositionen (PUs als SC), Volume voll aufgedreht, Tone etwa zwischen 3 und 4. Hals und Mitte sind sehr basslastig/voluminös, Brücke und Mitte schön bassreduziert und transparent. Crunch machen alle 13 Sounds Laune, Lead am Liebsten Heavy Humbucking (Hals oder Brücke). Das Intro von Van Halens Panama klingt im Heavy Humbucking auf Zwischenposition Brücke und Mitte schön percussiv.

[Edit 08 jul 12] Sorry, dass die Galerie als neu klassifiziert wurde, aber das ist leider so, wenn das Titelbild geändert wird. Ansonsten: ein ding-dong mehr, weil sich der Gurt vom hinteren Pin verabschiedet hat als ich sie zum Spielen umhängen wollte. Absturz aus Hüfthöhe (und ich bin über 1,90 m lang). Ich konnte sie noch am Hals greifen, so dass sie nur mit dem Klinkenwinkelstecker aufschlug (nicht auf die Fliesen, sondern auf den Rand eines Teppichs). Es hat aber gereicht, um das Holz ein wenig einzudrücken, und den Lack an der Stelle ein bisschen zu verändern. Jaja, der Mojo holt sich schon seine Opfer...

[Edit 13 sep 12] Nach ein paar Tagen beruflichen Fernbleibens von zu Hause erwarteten mich einige Päckchen. Nur eines erhielt meine vollste Aufmerksamkeit. Eines aus den USA mit dem Paketklebeband meines Händler. Zitteriege Finger, Schweiß auf der Stirn. Die Schere half beim Öffnen. Was war drinnen? Nur Styroporflakes... Ah, ein Umschlag. Schön, der korrekte Tremoloarm für Rechtshändergitarren. Und? Tatsächlich, Bruce (mein Kontaktmann bei Wildwood) hat sein Versprechen wahr gemacht und mir einen 513-E-Fachdeckel von Paul Reed Smith unterschreiben lassen. Geilomat!!! Die Dings und Dongs sind vergessen, Schaller Security Locks habe ich zwischenzeitlich montiert, um weitere Fallstudien zu reduzieren... Den bisherigen Deckel habe ich umgehend entfernt, die Abschirrmfolie auf den Signierten geklebt, draufgeschraubt. Das nenne ich mal einen Service von Wildwood´s Bruce und Paul Reed Smith. Thank you both!

[Edit 03 jan 13] Ich habe ein paar Bilder rausgeschmissen, um drei neue hochzuladen. Einmal eine Collage aus den Angebotsbildern des Mitbewerbers vor Kaufentscheidung, dann die Angebotsbilder meiner 513 und schließlich ein Bild, was ich im Internet gefunden habe und ein sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr begehrenswertes 513 Exemplar in Black Gold zeig, nämlich mit einteiliger Decke.

[Edit 03/04 mar 13] Um die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre anhand ihrer Schaltung darzustellen, habe ich ein paar Videos, die bei youtube.com hochgeladen waren, in meine Galerie integriert.

[Edit 06 apr 13] In der Zwischenzeit habe ich bezüglich PRS Tunern einen regen Austausch, ausgehend von seiner PRS Custom 22 Galerie (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Es gab seinerseits mit einem anderen Zeitgenossen einen Disput, welche Tuner bei ihm montiert sind, jener aber keine Belege für seine Aussagen geliefert, sondern nur stumpf behaupted hat. Meinerseits konnte ich ihm über den US PRS-Shop und den PRS Customer Support Center (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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zumindest die Unterschiede zwischen Phase II (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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und Phase III (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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darlegen, wie auch den Hersteller der Phase II, nämlich Schaller, belegen. Ergänzung [19 jun 16]: Es gibt auch Phase II von Gotoh. Ein PRS Besitzer teilte dies im US-Forum mit.
Zuerst war Schaller der Produzent, dann übernahm Gotoh. Auf seiner Singlecut waren welche von Gotoh. Einer musste ausgetauscht werden. Sein Händler schickte ihm Phase II Tuner. Diese waren aber von Schaller und unterschieden sich in bestimmten Abmessungen von Gotoh, will heißen es passte nicht so richtig. Er stieg im Rahmen einer Modifikationsmaßnahme seiner Gitarre im PRS Tech Center in den USA auf Phase III um. Ende der Ergänzung.
Für Phase III wurde Gotoh als Hersteller durch die o. g. Behauptung in den Raum gestellt. Die Verifikation/Falsifikation durch eine offizielle Stelle steht noch aus.
In der Beschäftigung mit dieser Thematik ist mir dann aber aufgefallen, dass entgegen der Spezifikationen meines Modells nicht Phase II, sondern Phase III montiert sind. Der Funktion tut das sicherlich keinen Abbruch. Stutzig wird man, wenn man im Netz nach anderen 513 aus dem Produktionsjahr 2011 recherchiert (und auch Private Stock Modelle dabei sind): Phase II ist die Regel. Phase III findet man aber auf welchen in der Farbe Black Gold.
Ab 2012 ist Phase III auch in den offiziellen Spezifikationen angegeben. Man kann auch Beschreibungen finden von 2011er PRS 513 finden, in denen Low Mass II als Tuner aufgeführt sind, aber Phase III die Kopfplatte zieren.
Meine Galerie habe ich diesbezüglich korrigiert.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wenn ich Antwort aus den USA erhalten habe, warum es diese Unterschiede zwischen offizieller Spezifikation und realer Situation gibt.

[Edit 27 apr 13] Anfang April - konkret am Tag des letzten Edits - habe ich an meinen Händler in den USA oben genanntes Erkenntnisinteresse herangetragen. Da bis zum 26 apr 13 keine Antwort erfolgte, leitete ich an diesem Tag die Anfrage einfach direkt an den Kundendienst von PRS weiter. Innerhalb weniger Stunden erhielt ich Antwort, was ich sehr hervorheben möchte. Die Phase III Tuner werden demnach tatsächlich von der Firma Gotoh hergestellt. In der laufenden Produktion der 513 wurde Anfang 2011 von Phase II auf Phase III gewechselt. Es gibt da allerdings kein spezifisches Datum. Als Ergänzung: Die PRS Winged Locking Tuners, oder auch 'wing collar' (Kläppchenkragen) genannten Mechaniken, wurden ebenfalls von Schaller hergestellt. In diesem Sinne hoffe ich, ausreichend Licht in das Geheimnis der Hersteller von Mechaniken bei PRS gebracht zu haben.

[Edit 19 aug 13] Anbei drei 513 Features von Music Store Live aus South Burlington, Vermont, USA. Der Gute Paul Reed Smith ist auch dabei... Die Leute von Music Store Live haben den lieben Herrn Smith an anderer Stelle auch mal ganz gut verschaukelt. Und noch ein anderes 513er Video.

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[Edit 14 nov 13] Eine aktuelle Rezension zur 513 bei bonedo: Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Die Farbe ist sehr gefällig, sieht nach einem leckeren Cappuccino aus (Okay, ich trinke gar keinen Kaffee!).

[Edit 15 mar 14] Der gute oder schlechte Herr rudvog war Gast auf der Musikmesse. Logisch, dass ich auch den PRS Stand aufsuchte. Ich hatte ein sehr informatives Gespräch mit dem Sales Manager für Deutschland und Österreich.
Auf dem Weg von einer anderen Halle zurück zur Halle 4 (in der auch der PRS Stand betrieben wurde) begegnete mir der Firmengründer persönlich. Wir unterhielten uns, er fragte mich irgendwann, ob ich auch eine PRS hätte. 'Logen', sagte ich. 'Welches Modell?' '513.' 'Zufrieden?' 'Logen! Paul, gibt es irgendwelche Veränderungs-/Verbesserungsmaßnahmen für die 513? (Ich wollte das unterfräste Vibratosystem wie auch die Piezoerweiterung placieren.)' 'Ja, die Schaltung wurde verbessert! Von wann ist Deine 513?' 'Ein 2011er Modell.' 'Dann verspreche ich Dir folgendes: Wenn Du mir Deine Gitarre in die USA schickst, ein Schreiben beilegst, dass sich auf unsere Begegnung bezieht, werde ich Deiner 513 persönlich und kostenlos die Elektronik tauschen. Dann hat sie den besten Ton, den Du Dir vorstellen kannst.' Da war ich baff! Ich bat ihn aber erst noch auf dem ursprünglichen E-Fachdeckel meiner PRS zu unterschreiben. Dann nahm er mich mit zum Stand. Wiederholte vor dem Sales Manager sein Versprechen, gab ihm die Anweisung, mir die notwendigen Schritte zu nennen, damit meine Gitarre zu Ihm kommt. Dann verabschiedete sich Paul von mir per Handschlag und Schulterklopfer und verschwand wieder.
Mit dem Sales Manager klärte ich die Modalitäten ab, er gratulierte mir zu diesem Geschenk Pauls. Ich bin immernoch sprachlos. Ende nächster Woche wird meine 513 über Cambridge (PRS Europe) nach Maryland auf die Reise geschickt. Ob mir dann etwas auffällt, wenn ich sie zurückbekomme, wird sich zeigen, wenn ich einen Bekannten besuche, der ebenfalls eine 513 aus dem Produktionsjahr 2011 besitzt.
Hier ist mein kleiner Messebericht: Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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[Edit 28 jun 14] Der amerikanische Mammutbaum im heimischen Garten eignet sich vorzüglich als Hintergrund für Gitarrenpräsentationen. Hat man doch gleich etwas zum Anlehnen.
Nach mehr als drei Monaten Wartezeit ist meine Gitarre nun frisch modifiziert wieder bei mir.
Es gab im europäischen Vertrieb anscheinend ein paar Kommunikationsprobleme, die mit dem Eingang außerhalb des Händlernetzes einhergingen. Dann musste Paul noch kontaktiert werden, ob das seine Richtigkeit habe. Schließlich wurde entschieden, dass auch in England die Mod. durchgeführt werden könne und sie nicht in die Factory geliefert werden müsse. Aber die lange Warte- und Leidenszeit (obwohl meine Linus die schon lindern konnte) wurde durch ein parallel eintretendes Ereignis verursacht. Ein deutscher Kunde kaufte sich in UK eine 2014er 513. Zuhause stellte er fest, dass die Gitarre ungewöhlich stark brummt. Dieser Sachverhalt wurde als Reklamationsgrund anerkannt. Nun waren die Techniker in UK und in den USA gefordert, die Ursache zu ergründen. Man schirmte neu ab, verlegte neue Kabel, suchte andere Erdungsmöglichkeiten etc. Ich war über die lange Wartezeit und die unerwartet schlechte Kommunikation in meinem Rollenverständnis als Beschenkter durch Paul Rees Smith sachlich enttäuscht. Dies wurde in UK wahrgenommen und irgendwann bekam ich eine e-mail vom Europachef. Er erläuterte die Problematik. Falls keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, würde man mir zumindest die PUs mit dem PCB (also der Platine) handverkabeln, dies habe schon Profimusiker zufriedengestellt. Das war meine Alternativoption. Ich habe PRS in einer e-mail im letzten Mai-Drittel einen weiteren Monat für trial&error- oder research&development eingeräumt, also bis Ende Juni 2014. Dann sollte man mir einen Lagevortrag zur Entscheidungsfindung geben und ich wollte dann abschließend meinen Entschluss äußern.
Mit regelmäßigem e-mail Kontakt wurde nun versucht, mich auf Stand zu halten. Einen Monat nach meiner Fristverlängerung schrieb mich der Europachef an und teilte mir mit, dass meine Gitarre nun wieder den Heimweg antreten kann. Die Teams in den USA und UK seien sich sicher, die beste Lösung gefunden zu haben (Okay, meine Entscheidung war dann wohl nicht mehr möglich) und man hoffe, dass ich nun auch wahrnehmen könne, was Paul mit bestmöglichem Klang verbinden würde.
Am 24 jun 14 traf das Paket ein. Als kleine Kompensation für die Wartezeit waren ein PRS-T-shirt, Pflegemittel und die Alt-Elektronik drin. Zudem hatte meine PRS neue Deckel bekommen. Die signierten Backplates lagen aber sorgsam eingetütet bei.
Ich war neugierig, ob die Gitarre ein wenig brummt, wenn man die Hände von den Saiten nimmt. Weder am Line 6 HD500X über Kopfhörer, noch pur am Line 6 DT50 212 mit 4x12 Box vernahm ich ein ungewöhnliches Verhalten. Derzeit kann ich nur als Resultat sagen: They did their job very well indeed.
Was ich subjektiv wahrnehme oder mir einbilde, ist, dass meine 513 im reinen Singlecoil-Modus vor allen Dingen in den Zwischenpositionen noch mehr Richtung Strat geht. Als Humbucker ist sie immernoch fett im Klang, aber nicht matschig. Paul sagte, dass die Handverkabelung dem Klang mehr Offenheit gebe.

Meine Gitarre wurde bis auf die PUs komplett entkernt: Neuer Jack, neue Potis, neue Switches und neue Kabel.

Mit einem Moderator des Musikerboards werden sich ein paar 513 Besitzer (unterschiedlicher Kontruktionsstände) einen Vergleich machen, da dies bisher niemand durchgeführt hat. Gibt es tatsächlich eine Änderung im Klang durch das neue Wiring? PRS wurde angeschrieben, ob sie mit einem serienmäßigen 513er Modell mit unmodifizierter Verdrahtung unterstützen wollen. Schauen wir mal.

[Edit 29 sep 14] Vor einigen Wochen fand in einer hessischen Stadt ein Treffen von mehreren 513 Spielern statt. Als Modelle waren vor Ort: eine 2005er mit Palisanderhals (diese Spezifikation war seinerzeit Serie), zwei 2011er (die aber im Detail auch unterschiedlich sind) und eine 2013er (diese wurde bei bonedo.de getestet und wurde durch den Deutschen PRS Repräsentanten zur Verfügung gestellt.
3 Gitarren hatten das PCB, meine die Handverdrahtung. Bei den 2011er könnte man annehmen, dass die weitestgehend gleich sind. Pustekuchen im Detail. Die andere 2011er hat von der Stange die für das Modelljahr typischen geschlossenen Phase II Tuner und noch den kompensierten Sattel, meine Gitarre hatte im August schon die Specs des Folgejahres bekommen, nämlich den neuen PRS Sattel sowie die offenen Phase III Mechaniken.
Zum Klang: unverstärkt waren die beiden 2011er und die 2013 in den Frequenzen gleich - sie haben sicherlich unterschiedliche Holzdichten, aber der Aufbau ist gleich: Mahagoni-Korpus, Mahagoni-Hals, Ahorn-Decke. Die 2005er klang durch den Palisanderhals eine spur weicher. Der V12-Lack von PRS ist schon sehr schön am Hals, das haptische Gefühl eines Palisanderhalses hat man leider nicht.

Als zweiten Trockentest legten wir alle Gitarren nacheinander auf einen Holztisch um die Saiten einzeln anzuschlagen, damit man feststellt, ob eine gleichmäßiger Nachklang vorliegt. Als Referenz hatten wir eine frisch PLEK-unterzogene PRS Custom 22 am Start. Die 2005er und die beiden 2011er schwangen alle sehr ausgewogen, die 2013 fiel ab. Sie wurde bis dato nur unzureichend regelmäßig gespielt, jetzt ist sie zum Kauf bei einem deutschen PRS Händler und wartet auf einen Spieler.

Was beobachtete ich verstärkt? Der Amp war ein Mark V Combo, der für alle Teilnehmer in der gleichen Einstellung belassen wurde. Zuerst wurden alle PU-Kombinationen clean gespielt und schließlich ein kurzes Lick aus Singlenotes und Akkorden auf Position SC (Hals-PU) in leicht angecrunchter Einstellung zum Besten gegeben. Die Potis der Gitarren waren immer voll ausgedreht.

Ziel sollte sein, herauszufinden, ob der Klang unterschiedlich ist zwischen PCB und Handverdrahtung.

Nach meinem Höreindruck sage ich, dass meine insb. im Singlecoil-Modus nicht so harsch klang wie die anderen. Ähnlich klang noch die 2005er in meinen Ohren. Die andere 2011 war etwas reduzierter in den oberen Frequenzen (dumpf will ich nicht sagen, aber etwas gedämpfter). Ganz ab fiel die 2013er. Sie übersteuerte in allen Einstellungen schneller als die anderen Vertreterinnen. Über die Ursache lässt sich streiten.

Udo Pieper schrieb in der letzten G&B, dass die PUs selber (bei unterstellt gleichem Typus) weniger Einfluss auf den Klang haben als die verbauten Potis und Kondensatoren.

Nach dem 'Vergleich' bin ich mit der Leistung meiner 513 sehr zufrieden. Seitens PRS wurde mir durch die involvierten Techniker vor der Modifikation der Elektronik mitgeteilt, dass sie außergewöhnlich gut klänge. Wenn die neue Elektronik das nun auch unterstützt, beklage ich mich nicht. Ich meine, Paul ist mit seiner Einschätzung wirklich richtig gewesen, dass sie klarer klingen würde mit der Modifikation. Gerade die Zwischenstellungen im SC-Modus machen mir ganz viel Spaß, weil sie da sehr nach Strat klingen kann. Naja, auf der anderen Seite wurde sie und wird sie sehr oft gespielt. Und das Einschwingen (siehe oben) hat ja nun auch seine Wirkung! Aber wahrscheinlich bin ich einfach vor Zuneigung zu dieser Gitarre blind und taub ;-)

Von daher kann ich auch verstehen, wenn manche so vernarrt in viel gespielte Vintageinstrumente sind.

[Edit 03 mar 15] Die manipulierten Bilder gingen mir auf den Zeiger. Daher wurden sie gelöscht und neue angefertigt, die ohne Nachbearbeitung hochgeladen wurden. Man sieht also die Gitarre bei Tageslicht am Vormittag des 03.03.2015. Die Kamera war auf Stativ, Bildautomatik, Fokus auf Makrovoreinstellung.

Außerdem gab´s noch ein paar kleine, aber feine Hinzukäufe und Veränderungen.

Ich fange mal mit den offensichtlicheren Dingen an.

Ab und an schaue ich bei ebay, ob und welche 513 den Besitzer wechseln wollen. Wie es der Zufall so will, wurden bei der Schlagwortsuche PRS 513 nicht nur Instrumente angezeigt, sondern auch zwei schwarze Baseball-Kappen.
Im Web-Shop von PRS (sowohl USA als auch Europa) war nichts gelistet. Der Preis war für ein Baseball-Cap sehr salzig, und Porto/Verpackung/Einfuhrgebühren sind zusätzlich zu kalkulieren gewesen. Über eine berühmt-berüchtigte Suchmaschine tat ich einen US-Händler auf, der die gleiche Mütze zu etwa einem Viertel des Preises anbot. Also E-Mail. Sorry, ist verkauft. Vielleicht ´ne andere Mütze aus dem Sortiment? Ne, Du, die oder keine!. Über PRS selbst bekam ich die Auskunft, dass diese Baseball-Kappen zwischen 2005 und 2007 verkauft wurden.
Sozugen begleiteten - auch die T-Shirts - die Markteinführung der 513. Jetzt sind sie Sammlerartikel.

Das Modell 513 wurde 2004 als 513 Rosewood (wegen serienmäßigen Brazilian Rosewood Neck) veröffentlicht. 2007 endete diese Periode. Ein Exkurs über unterschiedliche Modelle:
- 2004 bis 2007 PRS 513 Rosewood (als Serie: BRW Neck, 10-Top Ahorndecke, 513 Birds (Joe Knaggs hat sie entworfen), z. T. Gold-Hardware)
- 2007 bis 2009 PRS 513 (Mahagoni-Hals, Mahagoni-Korpus, Ahorn Decke, 513 Birds; diese Zusammensetzung ist bis heute erhalten)
- 2010 PRS 513 25th Anniversary (die hat aufgrund des Jubiläums etwas mehr Zierrat: statt der PRS Unterschrift auf der Kopfplatte eine Einlage, Shallow Birds statt 513 Birds)
- 2010 PRS 513 Swamp Ash (Esche-Korpus, Ahorn Hals, 513 Birds
- ab 2011 die PRS 513 MT (= Maple Top. Also wie die 513. Jedoch mit den PRS Dirt Birds als Griffbretteinlage).

Zum Produktionszeitraum 2012 (und dies erwischte meine) wurden - aber das schrieb ich schon, wurde der kompensierte 513 Sattel gegen den neuen PRS Sattel (mit Metalleinlage) getauscht. Auch verrichten seitdem nicht mehr geschlossene Mechaniken des Typs Phase II, sondern offene vom Typ Phase III ihren Dienst auf der Kopfplatte.
Und mit dem Produktionszyklus für 2014 wurde das PCB gegen Freiluftverdrahtung ausgetauscht.
Durch meinen Kontakt zu PRS weiß ich, dass PRS kein großes Auflebens um Produktveränderung macht. Mein Kontakt in den USA sagte mir, dass die wenigsten US-Kunden überhaupt wissen, dass sich im E-Fach ein PCB befindet.
Bei Private Stock wies man mal extra darauf hin, dass beim Modell 513 Handverlötung statt PCB zum Tragen kommt...

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an Bilder meiner 513 mit dem hellbraunen Gurt mit eingeprägten Vögeln und PRS Signatur. Der war schon cool. Farblich abgestimmt war er nicht so ganz. Bei Thomann fand ich Anfang des Jahres einen neuen PRS Gurt. Ein Signature Strap made in Canada. Breit, fett gepolstert, mehrlagig. Die Farbe des Grundbandes war Tan, darauf genäht war rot eingefärbtes Leder. So ganz töffte war das nicht, aber das Design gefiel mir. Bei Thomann war er zwar nicht sofort verfügbar, aber mit ein paar Tagen Verzug lieferbar. Also bestellt. Nach einer Woche kam die Info, dass sich die Lieferung um einige Wochen nach hinten verschiebe. Tolle Wurst! Da ich den Nominalpreis zwischen Deutschland und USA vergleichen wollte, besuchte ich den US Web-Shop von PRS. Die Kombi Red/Tan war gar nicht gelistet, aber Brown/Tan und Walnut/Tan. Der US Web-Shop liefert nicht alle Artikel weltweit aus. So auch die Gurte. Ich klingelte Thomann an, fragte, ob ich umswitchen könne: statt Red/Tan einmal Brown/Tan für die PRS und einmal Walnut/Tan für die Linus (passt besser als der bisherige Gurt in ausgeblichenen Tan). Jo, warte mal, ich prüfe! ... Kein Problem. Wird bestellt! Innerhalb von einer Woche waren die neuen Gurte da. Da beide Gitarren über 4,00 kg wiegen, sind die neuen Straps für den Tragekomfort eine Spur dienlicher. Und farblich harmonieren sie nun jeweils auch besser.

Letzte Modifikation: Gerade den Aging-, Relicing-, Road Worn-, Heavy Used-, Makeover-Anhängern ist das Unternehmen Crazyparts ein Begriff. Dort bekommt der geneigte Freund des Gebrauchtlooks Neuteile mit Spuren, die so aussehen, als sei Keith Richards über die Gitarre gestolpert.

Ich selber habe damit nichts am Hut.

Den genauen Grund, warum ich mich auf der Homepage von Crazyparts verirrte, weiß ich nicht mehr. Ich glaube es war im Zusammenhang mit einem Makeover.
Anyways. Ich stellte jedenfalls fest, dass Crazyparts auch Zubehörteile für PRS verkauft. Ich kannte diese Holzteile von den Bildern aus dem Bereich Private Stock. Also Flügel für Stimmmechaniken aus Tropenholz, Potiknöpfe, Schalterknöpfe usw.

Was aber das geilste war: Crazyparts sind dort ansässig, wo ich als Teenager an Wochenenden in die Rock-/Metaldisko ging, nämlich in Harsum im schönen Landkreis Hildesheim.
Da ich dort nun selber auch noch familiäre Bindung und Freundeskreis habe, entschloss ich mich zu einem persönlichen Besuch bei Crazyparts, um mir für die PRS und auch die Linus ein paar Holzteile zu gönnen (die Linus sollte passend zum Griffbrett Ebenholz-Flügel für die PRS Phase III Mechaniken bekommen; die 513 sollte ebenfalls Holzflügel bekommen, zudem noch Holzköpfe für die Klingenschalter und den Tremoloarm. Da das Griffbrett aus East Indian Palisander ist, wollte ich gerne diesen Holztyp haben.).
Termin wurde bestätigt. Gitarren in den Kofferraum und ab nach Harsum.
Die Entscheidung bei der Linus fiel schnell. Die 513 erhielt am Ende ebenfalls Ebenholzflügel. Da mein Palisandergriffbrett fast schwarz erscheint, erachtete ich das als sinnvoll. Bei den Tips entschied ich mich wegen der Farbe und Maserung der Decke für East Indian Rosewood. Dies ist - im Gegensatz zum Griffbrett - braun gehalten. Ebony wäre auch gegangen, aber da die ursprünglichen Plastikteile schwarz waren, wollte ich eine kleine Abwechselung wagen.

Für die PRS-Fans: Der direkte Bezug solcher Teile bei Crazyparts ist preisattraktiver als der Weg über den PRS Händler (Bsp: Tuner Buttons: 40 EUR zu 80 EUR; liegt eben daran, das die gleichen Teile in einer PRS-Tüte von Deutschland in die USA gehen, dort gelabelt werden und von dort über den Vertrieb zu den Händlern geschickt werden).

Ob ich die sog. Lampshade-Knobs in Amber gegen hölzerne austausche? Ich bin gegenwärtig der Auffassung: Nein!

Von Aussehen gibt sie, so wie sie jetzt ist, nun ein noch runderes Bild ab mit neuem Gurt und den Holzteilen.

Die Sounds sind für mich hervorragend.

Als Modell ist die 513 leider nicht so hoch in der Gunst der PRS-Anhänger. Dies liegt natürlich zum einen an dem fast höchsten Preis innerhalb der Gitarren der Core-Reihe (Apropos Preise: Dazu habe ich eine nette Entdeckung auf mit einer offiziellen Preisliste gemacht zum Verhältnis zwischen Kosten, minimalem Verkaufspreis und UVP bei der Marke PRS. Ungewollte Transparenz :-)).
Zum anderen besteht bei vielen PRS-Anhängern das Vorurteil, sie klänge zu uniform.
Die Customs, Santanas und Singlecuts/Tremontis werden eben am meisten nachgefragt.

Video-Clips: Dank der Funktion, die die einwandfreie Betrachtung von Youtube-Videos überprüft, habe ich diejenigen gelöscht, die mit Fehlerziffer behandelt waren.

Mit meinen bescheidenen Fähigkeiten habe ich zwei Soundfiles hergestellt, die ich auf soundcloud hinterlegt habe.

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Hier schalte ich mich durch alle Sounds meiner 513, angefangen am Hals im Singlecoil, endend am Steg im Humbucker.
Pro Schalterstellung gibt es immer zwei Sounds, zuerst mit Volumepoti auf 6, dann voll aufgedreht. (Wie folgt abgekürzt 6 oder 10)

Weitere Abkürzungen:
SC = Singlecoil
CH = Clear Humbucking (sozusagen P90)
HH = Heavy Humbucking (sozusagen PAF)
HP = Halsposition
M = Mitte (Mitte ist immer Singlecoil)
SP = Stegposition

Nun die einzelnen Positionen:

HP SC 6
HP SC 10
HP CH 6
HP CH 10
HP HH 6
HP HH 10

HP/M SC 6
HP/M SC 10
HP/M CH 6
HP/M CH 10
HP/M HH 6
HP/M HH 10

M SC 6
M SC 10

M/SP SC 6
M/SP SC 10
M/SP CH 6
M/SP CH 10
M/SP HH 6
M/SP HH 10

SP SC 6
SP SC 10
SP CH 6
SP CH 10
SP HH 6
SP HH 10

Setting: Tubescreamer, Bassman ein wenig Hall.

Um auch noch den Bereich High Gain zu zeigen, ein kleiner 5 Minuten Blues mit High Gain Solo.

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Der Bewertungstext drstranges vom 05.07.2015 verlangt noch nach einer Ergänzung zu der Elektrik bzw. den Pickups.

Das Patent zur Gitarre kann man hier lesen (über Images bekommt man Schematiken): Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Ferner gibt es auch einen deutschen Artikel: Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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PRS hält die Details seit mehr als 10 Jahren unter Verschluss bzw. einer Wand aus schwarzem Plastik verborgen.

PRS antwortet nicht auf derartige Detailanfragen.

PRS gibt keinerlei Infos über Gleichstromwiderstand, Anzahl der Wicklungen, Drahttyp, Magnettyp usw. der Tonabnehmer bekannt.
Was auf Potis oder Kondensatoren steht, kann man natürlich lesen.

Ein Forenmitglied des US-PRS-Forums und Sammler von 513-Modellen (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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hat mir mal die Bereiche der gemessenen Gleichstromwiderstände gegeben.

Seiner Erinnerung nach gibt es modellspezifische Abweichungen, insbesondere bei den heller klingenden 513 mit Ahornhals oder Sumpfeschekorpus würden wohl ein paar mehr Windungen spendiert.

Seiner Erinnerung nach sei der Gleichstromwiderstand der Singlecoils etwa 50 Prozent höher als bei einer Strat.
Die Werte habe er an der Klinkenbuchse gezogen:

Singlecoil [SC]: ca. 6 bis 7 kOhm
Clear-Humbucking [CH]: ca. 8 bis 10 kOhm
Heavy-Humbucking [HH]: ca. 12 bis 14 kOhm

Ein deutscher 513-Freund hat seine PRS 513 mal durchgemessen (ich habe nicht das Messwerkzeug dazu) und mit anderen PRS Pickups verglichen:

Treble ist bei PRS bekanntlich die Stegposition, Bass die Halsposition, Middle ist immer Singlecoil in allen Grob-Voicings.

513 Treble HH: 15,54 kOhm
513 Bass HH: 11,93 kOhm

513 Treble CH: 9,65 kOhm
513 Bass CH: 7,69 kOhm

513 Treble SC: 7,93 kOhm
513 Middle SC: 6,31 kOhm
513 Bass SC: 6,14 kOhm

Zum Vergleich mit anderen PRS Pickups.
57/08 und Tremonti sind Humbucker (57/08 haben auf Steg und am Hals eine Kappe, der Tremonti hat am Hals eine Kappe, am Steg ist er ohne Kappe):

57/08 Treble: 8,88 kOhm
57/08 Bass: 8,45 kOhm

Tremonti Treble: 15,39 kOhm
Tremonti Bass: 7,59 KOhm

Herr Tremonti spielt bekanntlich mit viel Dampf.
In meiner Ibanez RG 570 CTAM dient am Steg ein Seymour Duncan TB-5 Custom Trembucker. Ein ausgewiesener Distortion-Pickup. Er wird mit 14,1 kOhm angegeben und hat Keramikmagnete.

Schaue ich mir die Widerstände an, könnte ich Naivling sagen, schwachbrüstig ist die 513 im Humbuckerbetrieb ja wohl nicht (Jaja, es gibt natürlich noch Resonanzfrequenz & Co.).

Mit Volume- und Tonepoti hat man neben den Voicings mittels der Bladeswitches noch weitere effiziente und effektive Stellschrauben für den Klang.

[Einschub; September 2015 zum Thema Pickups: Worldguitars (UK) hat eine offizielle Übersicht der Spezifikationen der PRS-E-Gitarrenpickups ins Netz gestellt (Guitarmaniacs.de und sein Betreiber übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

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Folgende Angaben über Magnet und Gleichstromwiderstand macht nun PRS selbst zu den 513er Pickups:

Bass (Alnico-Magnete): 12,11 kOhm
Middle (Alnico-Magnet): 6,3 kOhm
Treble (Alnico-Magnete): 15,78 kOhm

Der \m/ und der Tremonti (Treble) sind auch im Bereich von > 15 kOhm, haben aber Keramik-Magnete.]

[Edit jul 15]
Jaja, ein Bild ausgetauscht hat der Galeriepfleger im Juli 2015. Richtig! Ein Forenfreund aus dem PRS-Forum in den USA sprach mich wegen der Holzteile von Crazyparts an. Er selber wohnt im Nahen Osten (Mittelmeeranwohner), besitzt eine 513 in der Ausstattungsvariante Artist Package. Er wollte gerne Deckel als East Indian Rosewood für seine 513. Ich empfahl ihm, eine Anfrage zu Crazyparts zu senden, ich könne meine Deckel dorthin schicken, damit Templates erstellt werden. Es kam zu keinem Abschluss. Auch ich versuchte mehrere Male vergeblich eine Reaktion zu erhalten.
Aber wozu hat man Freunde? Eine Nachricht an den Bodensee, Problem geschildert. Klar! Kein Problem! Mache ich gerne! Welche Holzsorte? Da er eh welche machen musste, klinkte ich mich in die Bestellung ein und orderte für mich auch gleich einen Satz Deckel aus Palisander. Ich schickte meine Ersatzdeckel runter und innerhalb von 14 Tagen war alles erledigt (und das zu Zeiten des Poststreiks). Mein Freund muss noch auf die Deckel warten bis seine Verwandschaft aus Österreich ihm diese mitbringt. Crazyparts hat aber doch noch einen Abschluss mit ihm gemacht: Er wollte auch Mechanikenflügel aus Ebenholz. Also bestellte ich stellvertretend für ihn, ließ zu seiner Kontaktadresse liefern.
Das klappte ohne Probleme. Ging ja auch über den Online-Shop...
Meine Holz-Deckel sind installiert, die signierten habe ich im Bilderrahmen mit den anderen 513 Goodies befestigt.
Ich denke, dass die Individualisierung meiner 513 damit abgeschlossen ist.

[Edit aug 15]
Mir hat jemand im US-PRS-Forum den Spitznamen Sherlock 513 zugewiesen. Mit so einem Namen muss man logischerweise Sachen ergründen. Manche Dinge zeigen, dass PRS eine außergewöhnliche Firma ist und die Mitarbeiter sehr stolz sind auf das, was sie herstellen und ferner zeigen, wieviele Personen im Herstellungsprozess involviert sind bzw. wie viel Handarbeit noch stattfindet. Bekannt ist, dass (in der Regel in der Fräsung des Stegpickups ein Aufkleber mit dem sogenannten MODCAT. Einer Buchstaben- und Zahlenabfolge inkl. Seriennummer, mit der das Instrument beschrieben werden kann (Typ, Pickups, Farbe, Hardware, Anzahl der Bünde, Griffbrettmaterial, Halsmaterial, Korpusmaterial, Decke usw.). Ein solcher Sticker befindet sich u. a. auch auf dem Originalkoffer. Was aber eher unbekannt ist, ist, dass die Mitarbeiter, die im Fertigungsprozess dieses bestimmten Produktes (hier: Gitarre) beteiligt waren, in der Fräsung ihr (Namens-)Zeichen oder ihre Unterschrift hinterlassen. Bei manchen wurde auch schon Lots of fun with this PRS! gefunden. Da ich meine Gitarre mal grundreinigen wollte, habe ich mir die Mühe gemacht, auch mal die Pickups herauszuschrauben. Dabei konnte ich auch einen kleinen Einblick gewinnen, wie diese aufgebaut sind. Die Gitarre fünf 513 Singlecoils, ein Paar auf der Halsposition (PRS-Jargon: Bass), ein Paar auf der Stegposition (PRS-Jargon: Treble) und ein einzelner in der Mitte. Je Paar gibt es ein PCB (Printed Circuit Board, also Platine) als Grundplatte, der einzelne 513 in der Mitte hat ein eigenes PCB. Auf die Platinen sind an mehreren Stellen einzelne, feine Kupferdrähte aus dem Spulenkörper verlötet worden. Ferner sieht man je Pickup sechs blockförmige Magnete. Mein Stegpickup-Paar war sozusagen reversed eingebaut, weil die Schrift auf der Grundplatte anders ausgerichtet war als die auf Halsposition und Mitte. Dies hat zur Folge, dass im Singlecoil Modus, die innere Spule aktiv ist. Auf Nachfrage teilte mir der PTC (Paul Reed Smith Tech Center) mit, dass ich selbstverständlich das Singlecoil-Paar genauso ausrichten könne, wie die anderen drei. Als Folge hätte ich mehr snap and bite im Singlecoil-Modus (weil die der Brücke näherstehende Spule aktiv wäre). Ich habe das ausprobiert und es wurde auch bestätigt. Mir hat der Klang in der ursprünglichen Position besser gefallen.
Bei dieser ganzen Aktion konnte ich natürlich aus sehen, was im Rahmen der Modifikation passierte bzw. wie diese Fräsungen möglicherweise auch schon grundsätzlich innen aussehen. Hals- und Mittelposition waren mit Abschirmlack bestrichen worden. In der Fräsung am Steg bot sich ein Blick auf Alufolie auf dem Grund der Fräsung. Keine Zeichen, kein Aufkleber. Daher ging ich davon aus, dass dieses Bild erst durch die Modifikation im E-Fach von PCB auf Handverkabelung entstanden ist. Umsichtig gelang es mir ohne Schäden zu verursachen, die Folie teilweise abzulösen. Auch darunter sah man - mutmaßlich nachträglich aufgebracht - Abschirmlack. Mutmaßlich deshalb, weil die Zeichen der beteiligten Mitarbeiter sowie auch der Aufkleber teilweise durch den Lack übermalt wurden. So sind meiner Meinung nach zumindest Spuren von vier Mitarbeitern festzustellen. Es wäre zwar interessant zu schauen, durch wieviele Hände tatsächlich meine Gitarre ging, aber der Aufwand ist nicht gerechtfertigt. Aus sehr gut informierter Quelle weiß ich, dass die Mitarbeiter dies machen, weil sie stolz sind, für PRS zu arbeiten und sich damit identifizieren und auch hinter ihrer eigenen Arbeit stehen.
Schön, wenn man als Kunde nicht nur Freude mit dem Produkt hat, sondern der Handwerker während seiner Arbeit.

[Edit jan 16]
Wer aufmerksam die PRS Kataloge seit 2015 durchsah und -sieht, wird eines bemerkt haben und sich eine Frage stellen: Warum sind nur noch PRS mit Riegelahorndecken abgebildet/verfügbar? Aber wirksam war das sogar schon 2014.
Mit den Kenntnissen, die ich gewonnen habe bei der Recherche zur Beantwortung der Frage, bin ich froh, zum richtigen Zeitpunkt gekauft zu haben. Für mich war ein quilted Top ein Must-Have (und ist es bei PRS grundsätzlich).

Meine Beobachtung ist, dass die Kunden bei PRS vorrangig Modelle mit Riegelahorn nachfragen (flamed tops). Dies kann gegenwärtig auch befriedigt werden, sowohl als normale wie auch als 10 Top Selektion. In der sog. Wood Library gibt es noch Wölkchenahornbestände, die sind aber nur noch Private Stock Kunden vorbehalten. Nicht mal Kunden, die gerne ein Upgrade namens Artist Package oder Wood Library ordern, haben Zugriff auf diese nun sehr beschränkten Bestände.
Man mag mich korrigieren, aber meine Aussagen stützen sich auf die Infos, die mir eine Forschungseinrichtung für Ahorn zur Verfügung stellte.
Maserungen stellen Fehlwüchse dar, deren Entstehung aber wissenschaftlich noch nicht abgeklärt ist.
Zur Verteilung: 0,5 Prozent des Ahorn-Bestandes kann die Bezeichnung Riegelahorn erhalten, weitere 0,5 Prozent entfallen auf Vogelaugenahorn und 0,1 Prozent auf Wölkchen-/Muschelahorn. Andere Quellen sagen, dass 1 von 3.000 Stämmen Riegelahorn liefere und von allen diesen Stämmen würden zwischen 2 und 5 Prozent die Definition als Wölkchenahorn erfüllen.
Hypothese: Diese Maserungsstrukturen stellen anscheinend Fehlwuchs unterschiedlicher Ätiologie dar, da sie lokal und in Ausdehnung unterschiedlich im Stamm auftreten.
Es gibt auf empirische Beobachtungen fußende pi-mal-Daumen Annahmen: Sind am (Ahorn-)Stamm radial verlaufende Wülste, kann man innen Riegelung vorfinden, bei Astaustritten am Stamm sei das Bild dann die Vogelaugentextur, bei Nuppeln außen am Stamm sei dann eine Wölkchenahornmaserung die Folge.
Monokausal ist das alles sicherlich nicht, Pilzbefall, Standort, Nährstoffgehalt, Wassergehalt usw. spielen bestimmt auch eine Rolle.

Halten wir mal fest: Bestimmte Maserungen sind selten zu finden (Allein PRS hat gegenwärtig einen Output von ca. 13.000 Gitarren mit eingeleimten Hals in Stevenville, Maryland. Nicht alle haben eine Ahorndecke, aber fast alle. Was das allein als Materialbedarf für die Nachfrage nach Rohstoff ausmacht, kann man sich denken. Und der Holzeinkauf bei PRS sucht sich auch schon die Stücke aus, die die firmenseitigen Qualitätsansprüche befriedigen.).

PRS reagierte erst auf meine Frage, ob man Gründe nennen könne, warum nur noch flamed tops offeriert werden, als ich sie mit meinen eigenen Rechercheergebnissen konfrontierte. Ein ganz wunder Punkt, über den PRS öffentlich nicht viel Worte verlieren mag.

Was war passiert? Eine von PRS´ einscheinend wesentlicher Quelle durch juristische Ermittlungen ausgetrocknet. Ein Sägewerk und drei Kettensägenschwinger haben im Nationalwald im südlichen Teil des Staates Washington extrem gewütet und sozusagen alles an großgewachsenen Ahornbäumen umgelegt, die ihnen vor die Ketten kamen.
Das Material wurde portioniert und Holzhändlern verkauft. Auch einer dieser Händler ist bereits 2011/2012 wegen Handel mit illegal gerodetem Holz juristisch belangt worden. 2013 sagte bereits PRS´ langjähriger Holzeinkäufer, dass Ahornraubbau ein gro0es Problem darstelle. Man kaufe aber bei seriösen Quellen ein. Vertrauensverschuss vs. Kontrolle.
PRS selber wird juristisch belangt, hat aber als Resultat zu vertreten, dass die Bestände an Wölkchenahorn momentan nicht erneuert werden können. Eingangs zu diesem Kapitel habe ich die Verbreitung der Ahornmaserungen dargestellt. In Relation zur bisherigen PRS Preisgestaltung wurden standardmäßig Riegelahorndecken angeboten, Wölkchenahorn war ohne Aufpreis auswählbar, lediglich aufpreispflichtig ist die 10-Top Selektion (egal, ob flamed oder quilted). Aufgrund der unterschiedlichen Mengenverteilung unterstelle ich unterschiedliche Einkaufspreise und PRS wird zur eigenen Preisgestaltung an den Kunden (bzw. zur eigenen Kostenermittlungen) eine Mischkalkulation ansetzen (den unterstellt höheren Preis für Wölkchenahorn). Man hätte allerdings auch der anscheinend selteneren Ressource dahingehend Rechnung tragen können, dass Wölkchenahorn grundsätzlich aufpreispflichtig ist. Bei Palisanderhälsen ist es ja auch so.

Dieser Vorgang zeigt die Problematik, die gerade bei hochpreisigen Instrumenten durch die Verwendung von Edelholz besteht. Nicht nur (Rio-)Palisander bedarf besonderen Schutzes, sondern auch schon bestimmte Ahornsorten. Ein Appell ist also, achtsam auch mit einem solchen Instrument umzugehen, weil die Rohstoffe kostbarer werden.
Habe ich Freude an einem Instrument, wenn ich nicht weiß, ob der Rohstoff legal gewonnen wurde? Stelle ich mir die Frage überhaupt? Betrachte ich mir meine PRS oder nehme ich sie in die Hand, freue ich mich der Schönheit der Decke und dass kein Feuerholz daraus gemacht worden ist.

[Edit 18 jun 16]
Ich kann mir die Gedanken einiger Betrachter denken: Jetzt tauscht der rudvog wieder Bilder aus, wie langweilig (Hey, das Wetter passte, der Bambus wächst, schöne Kontraste für den Black Gold Farbton.). Gibt´s endlich mal was neues? Nein, nicht wirklich.
Nur: Ein Kumpel von mir bastelt sich Gitarren zusammen, dem ich schenkte ihm die nach der Modifikation überzählige 513 Elektrik (5- und 3-Fach-Switch, Jack, Volume- und Tone-Poti). Das Printed Circuit Board
behielt ich aber und befestigte es im 513-Andenken-Rahmen.
Und noch eine kleine Geschichte: Da ich beruflich zur Zeit regelmäßig in einer großen Stadt am Rhein mein Einkommen erziele und der dortige große Musikalienhändler auch PRS führt, nahm ich meine
PRS 513 MT mal mit, um sie mit einer anderen PRS zu vergleichen, weil der Händler hat eine PRS DGT (= David Grissom Tremolo) im Sortiment hat. Leider aus der Private Stock Fertigung. Sie wird derzeit für 7.999 EUR angeboten. Farblich entspricht diese Gitarre nicht dem, was ich mir bestellen würde, aber darum ging es auch nicht. Bezüglich der Holzauswahl ist sie etwas anders als die DGT aus der Corereihe (diese: Mahagoni-Body mit Ahorntop, Mahagoni-Hals; die Private Stock: Swamp-Ash Body, Ahorntop, Mahagonihals)
Die DGT hat den Rufe, eine Gitarre für Vintage-Sounds zu sein. Sie hat ein eigenes Halsprofil nach Gusto des Signature-Begünstigten: ein sehr, sehr kräftiger Hals. Das Elektrik-Layout ist auch eigenständig: Drei Potis, ein Toggle. Das vordere Poti ist der Lautstärkeregler für den Treble-Pickup (Steg), das mittlere für den Bass-Pickup (Hals), das hintere ist die globale Tonblende. Zugleich beherbergt es ein Push-Pull, um die Humbucker zu splitten. Der Toggle ist ein klassischer Dreiwegeschalter (oben: Bass, mitte: Bass + Treble, unten: Treble).
Da ein Bekannter von mir so auf die DGT schwört, nutzte ich die Gelegenheit zum Vergleich mit meiner.
In einem extra abgetrennten Raum des Geschäfts warten die hochpreisigen Gitarren darauf, neue Besitzer zu finden. Dominiert wird der Raum von Instrumenten der Marken G und F. Ich fragte den Abteilungsleiter, ob er mir gestattet die DGT von der Wand zu nehmen, um sie mit meiner 513 zu vergleichen. Er gestattete es.
Im Testraum wählte ich als Amp einen Mesa Boogie Mark V Combo aus (diesen Typ kannte ich schon vom 513 Vergleich im Sommer 2014). Den EQ stellte ich auf neutral. Kaum Drive. Clean war erstmal angesagt.
Testaufbau: Spieler - Gitarre - Kabel - Amp. Als erstes kam die DGT dran. Dann wechselte ich mal auf meine 513, um zu prüfen, ob sie sich genauso verhält wie zuhause. Die Einstellung des Amps blieb wie bei der DGT.
Der Hals der DGT ist tatsächlich eine Keule. Klanglich hat mich diese DGT nicht überzeugt, da sie im Vergleich zu muffig klang, es fehlte die Brillanz (gerade Brillanz hatte ich im Singlecoil-Modus erwartet), auch empfand ich das Coil-Splitting nicht sehr deutlich.
Bei meiner waren bei gleicher Amp-Einstellung die Modi Singlecoil, Clear Humbucking, Heavy Humbucking deutlich zu hören. Auch konnte ich - bei mehr Drive/Gain des Amps - mit meinem
Volume-Poti effektiver regeln (über das Gitarrenvolume Schub zurücknehmen oder Gas geben). Nach einer Stunde hatte ich genug gehört und hängte die Gitarre zurück, verpackte meine wieder im Koffer.
Mit dem Abteilungsleiter sprach ich über meine Eindrücke. Er vermutete, dass die Saiten der DGT einfach zu alt sind. Ich sagte, dass meine Saiten - D´Addario NYXL - seit September 2015 drauf sind. Paul Reed Smith sagt ja
immer wieder, dass seine Gitarren aus dem Koffer genommen werden können und dann klingen. Was bedeutet es, wenn eine Gitarre nur am Haken hängt? Der Erfahrungswert des Abteilungsleiters bezüglich PRS Instrumenten in seiner
Ausstellung ist wie folgt: Sie werden angeguckt, aber gespielt werden sie so gut wie nie (Die Icons Strat, Tele, Paula sind belegt mit einer
mutmaßlich typenspezifischen Soundvorstellung der Kunden, die sie gerne haben möchten, anderer Marken Instrumente werden meist damit in Relation gesetzt, aber einen
markeneigenen Klang gibt´s nicht). In die Hand genommen werden die Produkte von G und F (und auch getestet). Von 10 aus dieser Abteilung verkauften Gitarren entfallen im Schnitt ca. 5 auf G, 4 auf F und 1 wird unter allen anderen vorhandenen Marken verteilt.
Wie dem auch sei. In jenem Moment überzeugte mich die DGT tonal nicht.
Aber ich wollte ja auch nicht kaufen oder eine Kaufentscheidung herbeiführen.

[Edit 11 dec 16] PRS hat beschlossen, ab Produktionszyklus 2017 die 513 nicht mehr im Programm zu führen. Dieses Jahr feiert der Privat Stock Bereich sein 20 jähriges Jubiläum. Dieses wird begleitet mit einem Guitar of the Month Feature, d. h. jeden Monat wird eine Kleinserie von ca. 10 Private Stock Instrumenten veröffentlicht. Im Mai 2016 war es das Modell 509. Optisch wie die 513 daherkommend, verzichtete sie auf 4 Sounds, sozusagen auf einen ganzen Modus. Im Gegensatz zur 513 werden die Positionen der Pickups zwar wie gehabt mit einem 5-Weg-Klingenschalter angewählt (H-HM-M-MS-S), jedoch wird zwischen Humbucker oder Singlecoil jeweils mit einem Microswitch gewirkt. Die beiden Singlecoils am Hals haben also einen, der beiden Singlecoils am Steg auch. Dies bedeutet, das scheint für den einen oder anderen wichtig zu sein, dass man z. B. den Hals für ein Solo auf HB stellen kann, den Steg für Begleitung auf Singlecoil. Laut Auskunft der 513 Eminenz im US-Forum (er hat bestimmt soviele 513 wie ich Finger habe, dazu noch Private Stock Anwandlungen und eben seit Mai die 509 als GOTM) bietet die 509 als Humbucker-Voicing eben nicht mehr das Heavy Humbucking, als Gleichstromwiderstände von rund 12 kOhm am Hals und bummelig 16 kOhm am Steg, sondern eben nur noch die Werte, die Clear Humbucking ergaben (ca. 8 bzw. ca. 10 kOhm), also wird sie auch mehr Richtung Vintagesound verortet.
Ich finde es schade, dass die 513 geopfert wurde, weil das, was die 509 kann, kann sie auch, hat aber eben noch ein Pfund mehr Kraft, wenn man den Schub braucht.

[Edit 28 oct 17] Vor einiger Zeit hatte ich in meiner Galerie ein paar alte Bilder gegen neuere ausgetauscht, weil ich mit der Gitarre längere Zeit an einem Ort war, der für mich beruflich eine wichtige Bedeutung hat. Der Reformationstag steht bevor, der wegen des 500 jährigen Jubiläums ausnahmsweise als bundesweiter Feiertag gefeiert werden kann. Reformieren will ich meine 513 ja nicht, ich habe sie nur weiter modifiziert. Und da ist der Umstand hervorzuheben, dass ich mittlerweile so wohne, dass ich innerhalb von 15 min persönlich bei Crazyparts einkaufen kann. Wie im Bildkommentar beschrieben, verwende ich nun für die die Schalterköpfe wie auch den Griff des Vibratoarms das gleiche Design und Material wie bei den Knobs, nämlich Baltic Sea Amber Style. Leider ist aktuell das Material aus, so dass es noch keine Tunerbuttons gibt. Mal schauen, wann sie verfügbar sind, und vor allen Dingen, wie sie in Verbindung mit meiner 513 aussehen. Gefällt´s mir, wird gekauft. Dann sollte aber Schluss sein mit optischer Modifikation :-)