Hier der Amp auf einer WERSI 80 Box mit zwei McKenzie 50 Watt Lautsprechern an 4 Ohm und daneben, wie es sich für eine Ostbesteck gehört, eine Les Paul als Eigenbau. Vollholz Mahagoni Korpus aus einem Stück gefräst. (Aber nicht von mir.)
So sah das Teil vor dem Umbau aus. Sehr schön zu sehen die DIN-Buchsen (Diodenbuchsen) und die lautsprecherbuchse.
Frontblech von hinten, deutlich sieht man die Stellen, an denen die Farbe entfernt wurde damit die Potis und die Buchsen auch mal richtig Masse bekommen und der Amp weniger brummt. Oben rechts der Leistungswiderstand der verhindert, daß der Ausgangsübertrager ohne Last betrieben werden kann
Hier der Massebus und man sieht auch sehr schön die beiden Push Pull Potis (1 und 4) die gerade so reinpassten ohne später in der Tiefe den Röhren im Wege zu sein
Der Elko auf dem Silikonkissen denn ich konnte keinen passenden auftreiben. Auch bei askjanfirst fand ich keinen. So nahm ich einen JJ 100µF+100µF verlängerte die Füße mit starrem Draht und unterspritze mit Silikon. Hält bombenfest.
Die Leiterplatte, sehr alt und sehr heikel muß unbedingt nach der Modifikation gereinigt werden. Hier sieht man auch sehr schö den zusätzlich eingebauten kathodenkondensator in der ersten ECC83 Vorstufe. Ich hätte in der zweiten Vorstufe auch noch einen bestücken können, aber der Sound reichte mir schon mit dem einen. Die "Greenwires" sind Teil der Triodenmodifikation bei der EF86
Solche Adapter benötigt man, wenn man den Amp im Originalzustand betreiben will, aber sie sind nicht bühnentauglich.
Nach dem Umbau. Diese Modifikation ist nur zu empfehlen, wenn der Guitarmaniac auch versiert den Lötkolben handhabt und etliches andere Equippment zur Verfügung hat. Tischlupe, Dremel, etc. sonst besser Finger weg, weil das ganze Material sehr morsch daher kommt. Ich brach gleich zum, Anfang erst einmal den Lampenhalter ab als ich ihn nur berührte.